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Das Lied Im Grunen, D.917 Lyrics—Dietrich Fischer-Dieskau & Gerald Moore Lyrics—

Das Lied im Grünen
Language: German

Ins Grüne, ins Grüne,
Da lockt uns der Frühling, der liebliche Knabe,
Und führt uns am blumenumwundenen Stabe
Hinaus, wo die Lerchen und Amseln so wach,
In Wälder, auf Felder, auf Hügel zum Bach,
Ins Grüne, ins Grüne.

Im Grünen, im Grünen,
Da lebt es sich wonnig, da wandeln wir gerne
Und heften die Augen dahin schon von ferne,
Und wie wir so wandeln mit heiterer Brust,
Umwallet uns immer die kindliche l***,
Im Grünen, im Grünen.

Im Grünen, im Grünen,
Da ruht man so wohl, empfindet so Schönes,
Und denket behaglich an dieses und jenes,
Und zaubert von hinnen, ach, was uns bedrückt,
Und alles herbei, was den Busen entzückt,
Im Grünen, im Grünen.

Im Grünen, im Grünen,
Da werden die Sterne so klar wie die Weisen
Der Vorwelt zur Leitung des Lebens uns preisen,
Da streichen die Wölkchen so zart uns dahin,
Da heitern die Herzen, da klärt sich der Sinn
Im Grünen, im Grünen.

Im Grünen, im Grünen,
Da wurde manch Plänchen auf Flügeln getragen,
Die Zukunft der grämlichen Ansicht entschlagen,
Da stärkt sich das Auge, da labt sich der Blick,
Sanft wiegen die Wünsche sich hin und zurück
Im Grünen, im Grünen.

Im Grünen, im Grünen,
Am Morgen am Abend in traulicher Stille
[Entkeimet manch]1 Liedchen und manche Idylle,
[Und h**** oft kränzt den poetischen Scherz,]2
Denn leicht ist die Lockung, empfänglich das Herz
Im Grünen, im Grünen.

O gerne im Grünen
Bin ich schon als Knabe und Jüngling gewesen
Und habe gelernt und geschrieben, gelesen
Im Horaz und Plato, dann Wieland und Kant,
Und glühenden Herzens mich selig genannt,
Im Grünen, im Grünen.
Ins Grüne, ins Grüne,
Laßt heiter uns folgen dem freundlichen Knaben.
Grünt eins uns das Leben nicht förder, so haben
Wir klüglich die grünende Zeit nicht versäumt,
Und wann es gegolten, doch glücklich geträumt,
Im Grünen, im Grünen.

Song in the countryside | Language: English

To the countryside, to the countryside,
Spring beckons, that lovely little boy;
and leads us out with a flower-entwined staff
to where the larks and blackbirds are so wakeful;
to the forests, to the fields, to the hill by the brook –
To the countryside, to the countryside.

In the countryside, in the countryside,
life is wonderful, and we wander there with pleasure
and pin our eyes on it while yet far off;
and as we wander with high spirits,
about us always flutters a childlike delight,
in the countryside, in the countryside.

In the countryside, in the countryside,
one can rest so well, experiencing such lovely feelings,
and thinking comfortably on this and that,
and magically banishing those things that depress us
while invoking those things in which our hearts delight.
In the countryside, in the countryside.
In the countryside, in the countryside,
the stars become so clear that wise men
of the old world prize them for guiding life;
little clouds stroke us gently as they pass,
heats grow lighter, the senses clarify —
in the countryside, in the countryside.

In the countryside, in the countryside,
many a plan has grown wings;
the future loses its grim aspect,
the eye is strengthened, the gaze is refreshed,
wishes rock gently back and forth
in the countryside, in the countryside.

In the countryside, in the countryside
in the morning and the evening, in the cosy quiet,
many a little song and many an idyll sprout;
and h**** often crowns the poetic jest –
for attraction is easy, and the heart is susceptible
in the countryside, in the countryside.

O glad I was in the countryside
when I was a boy and youth;
there I learned and wrote, reading
Horace and Plato, then Wieland and Kant;
and my glowing heart p***ounced me blissful
in the countryside, in the countryside.

To the countryside, to the countryside,
let us joyfully follow that friendly boy.
If one day life no longer blooms for us, then
we wisely will not miss that green time;
for when it was essential, we happily dreamed away
in the countryside, in the countryside.
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DIETRICH FISCHER,-,DIESKAU, &, GERALD MOORE,
DAS LIED IM GRUNEN, D.917 Lyrics—

 

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